Folge 10: Wo Freiburg sein Bierle braut
Shownotes
Es geht um Bierkultur, Regionalität und bewussten Genuss, aber auch um steigende Kosten, sinkenden Bierkonsum, neue Produkte wie das „Bierle“ und die große Herausforderung, Tradition zu bewahren, ohne stehenzubleiben.
Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen einer Freiburger Kultmarke und auf den Menschen, der ihre Zukunft mitgestaltet.
IMPRESSUM
Herausgeber: Volksbank Breisgau-Markgräflerland eG Bahnhofstr. 3–5 79206 Breisach am Rhein Deutschland Vertreten durch den Vorstand
Kontakt: E-Mail: marketing@vbbm.de Telefon: 07634 401-0
Registereintrag: Eingetragen im Genossenschaftsregister Registergericht: Freiburg im Breisgau
Inhaltlich verantwortlich gemäß § 18 Abs. 2 MStV: Mark Kaffenberger Angelina Erdley Bahnhofstr. 3–5 79206 Breisach am Rhein
Datenschutz: Informationen zum Datenschutz bei unserem Podcast finden Sie unter: www.vbbm.de/datenschutz-podcast
Transkript anzeigen
00:00:07: Ja, wir sitzen hier in Freiburg in einer Region die für viel steht.
00:00:10: Für Lebensqualität, Genuss und ganz klar auch für Bierkultur.
00:00:14: Und jetzt fangen wir heute mal etwas anders an weil Wir sind vorhin hier reingekommen bei der Brauerei Ganta In den ältesten Trakt des Unternehmens Mittlerweile auch hier stillgelegt Weil wir haben hinter uns einen wundervollen Ofen aus den Fünfzigerjahren.
00:00:29: Und das ist so.
00:00:30: das Besucherzentrum mittlerweile mit Führungen Das bietet ihr alles an.
00:00:34: Und wenn man über Bier spricht, kommt man auch an einem Namen hier nicht vorbei.
00:00:38: Nämlich Ganta.
00:00:40: und heute geht es mal so um hundertsechzig Jahre Geschichte tief verwurzelt in der Region.
00:00:45: aber auch was hat die Historie mit euch gemacht?
00:00:48: Also was ist alles passiert denn den letzten Jahrzehnten?
00:00:51: Was passiert aktuell?
00:00:52: also auch das ist hoch interessant.
00:00:54: zum Thema Bierkonsum Auch darüber werden wir heute sprechen.
00:00:57: Ich bin sehr gespannt auf einen Blick hinter die Kulissen und vor allem auf dich als Mensch Denn heute sitzt beim Spitzname Frankie, Detlef Frankenberger, Geschäftsführer der Brauerei Ganta.
00:01:09: und nimm uns mal kurz mit.
00:01:12: Wer ist Frankie?
00:01:13: Abseits der Rolle als Geschäfts- führer der brauerei ganta.
00:01:17: Herr Mark das ist gar nicht so einfach.
00:01:19: abseits der rohle der Brauererei Gantr weil ich bin schon siebenundzwanzig Jahre bei Gantra und siebzehnjahre Geschäftsfuhrer Bei Gantran Und da kannst du dir vorstellen dass prägt.
00:01:32: Da ist schon was privat und Geschäft eins geworden.
00:01:36: Und deswegen war die Frage echt, oder ist die Frage gut?
00:01:39: Die du mir stellst?
00:01:39: ich habe mich jetzt erst mal Gedanken gemacht, auch machen wir keine Gedanken.
00:01:43: Was bin ich eigentlich abseits der Brauerei?
00:01:46: Absatz der Brauaerei muss ich sagen, nein nicht so... Ich bin gerne mit Menschen zusammen Ja, das ist so.
00:01:53: Ich bin gerne in Gesellschaft und habe dann natürlich abseits der Brauer auch andere Rollen.
00:02:00: Bin nicht nur Geschäftsführer, sondern ich bin auch bei der Freiburger Tornenschaft im Ehrenamt, in der Vorstandschaft und mache sehr viel Sport.
00:02:08: Ich gehe ja zu Schocken.
00:02:10: Und da bin ich im Vereinsleben tätig, hab natürlich Familie zwei Söhne aus, schon groß eine Frau.
00:02:18: Und ich bin gern in der Natur, gehe sehr viel wandern Ich gehe gerne in die Berge.
00:02:24: Und bin natürlich dann sehr sportlich, traurmal über ins Fitness.
00:02:29: Trauermal über den Jogger.
00:02:31: Das ist so meine Rolle neben dem Geschäftsführer der Brauerei.
00:02:36: Wobei man muss schon sagen ich lebe mit der Brauaerei und mein Wohnzimmer ist mein Büro.
00:02:43: Was treibt dich hier an?
00:02:44: Hier in deinem Büro oder in deinm Wohnzimer?
00:02:49: Ich hatte Glück in meinem Leben dass ich mit siebzehn Jahren in einer Brauerei meine Lehre zum Industriekaufmann machen durfte.
00:02:59: Und eine Brauerei hat was Besonderes, wohl!
00:03:02: Ich bin dann bei der Braueroi Fürstenberg gestartet in der Leuschen, bin auch dort geboren, ein Bräunlingen und hatte das Glück, in der Brauerai zu lernen.
00:03:11: Dann habe mich dieses Thema Bier nie verlassen.
00:03:14: Ich war vierzehn Jahre bei Fürstenbergen und kam dann neunundneunzig nach Freiburg als Vertriebsleiter zur Brauerei geändert und hatte das Glück, einen Job zu finden der mir immer Spaß gemacht hat.
00:03:28: Und wir kommen heute darauf zu sprechen in eine Branche zu kommen die immer heißt kämpfen seit dreißig Jahren rückläufig und manche verlieren dann vielleicht mal den Mut weiterzukämpfen.
00:03:40: aber das hat so mit mir ein bisschen den Sinn gegeben und den Spass in der Brauerei Lokale mittelständische Brauerei zugucken, dass man da überlebt.
00:03:52: Was macht Ganta heute anders als andere Brauereien?
00:03:58: Ich würde sagen, Ganta ist eine Familienbrauerei klein.
00:04:05: Wir sind lokal aufgestellt wir haben sechzig Mitarbeiter in Summe.
00:04:08: Jeder kennt jeden.
00:04:09: wir haben Mitarbeiter Nähe und Kundennähe.
00:04:14: ich glaube bei Bier ist ja auch Kontakt Beziehung sehr wichtig.
00:04:19: Nähe zu Menschen, Bier hat ein Gefühl, hat ein Lebensgefühl und das muss eine Brauerei aus meiner Sicht in unserer Größeordnung auch leben um sich
00:04:31: abzukränzen
00:04:33: von den großen Massenbieren.
00:04:37: Du hast mir zur Vorbereitung auf unseren Podcast heute bevor wir jetzt noch tiefer einsteigen eure Hundertfünfzig Jahre Chronik geschickt.
00:04:45: vielen Dank nochmal dafür.
00:04:48: Ich würde gerne mal eine Sache zitieren.
00:04:50: Aus dem Jahre, sieben bis neunzehundertnein fand ich total spannend.
00:04:56: einfach mehr dass man sieht wir kamen vorhin hier rein und haben gestaunt waren wirklich moment sprachlos.
00:05:02: wie toll das hier aussieht in diesem älteren Trakt ist halt eine moderne Brauerei.
00:05:06: ihr habt stetig investiert aber gerade hier im Kundenzentrum habt ihr diesen alten Flair diese alten Emotionen nochmal rausgeputzt.
00:05:14: die kann man hier sehr schön sehen.
00:05:16: Mal ein Zitat aus eurer Chronik von vor über hundert Jahren.
00:05:21: Als Überbleibsel aus der Hauswirtschaft mussten unverheiratete Burschen nach wie vor auf dem Gelände der Brauerei wohnen, das war Pflicht!
00:05:30: Untergebracht waren sie im sogenannten Schalander.
00:05:33: eine Arbeitsordnung der Gantischen Brauereigesellschaft aus dem Jahre nineteenhundert legte genau fest was Unverheiralte Bursche zu tun und zu lassen hatten.
00:05:43: dieselben mussten bis spätestens nachts zwölf Uhr zu Hause sein.
00:05:48: Also wir sollten die da Frauen kennenlernen, frage ich mich.
00:05:51: Längeres Ausbleiben zur Nachtszeit ist strengstens untersagt.
00:05:55: Essen ist nur in den hierzu ausgewiesenen Räumlichkeiten erlaubt.
00:05:59: In den Schlafzimmern muss unbedingt Ruhe herrschen.
00:06:02: Für die Ordnung in denselben ist der jeweils an Dienstjahren älteste verantwortlich und letzteren ist unbedingt gehasamt zu leisten.
00:06:10: Der selber hat insbesondere dafür zu sorgen, dass in den Schlafräumen nicht geraucht gegessen oder getrunken wird.
00:06:17: Dass kein Arbeiter mit den Kleidern auf das Bett liegt und dass keinerlei fremde Personen der Zutritt gestattet werden.
00:06:25: Und das ist spannend!
00:06:26: Das ist aber heute nicht mehr so,
00:06:28: oder?
00:06:29: Du siehst wie sich die Gesellschaft weiterentwickelt hat.
00:06:33: Das wäre für mich sehr schön, wenn alle meine Mitarbeiter hier wären und ich könnte ein bisschen so streng sein.
00:06:39: Und dann hätten die eine Ordnung, wie das früher war, das hat sich natürlich gemandelt.
00:06:44: Ihr werdet aber lachen.
00:06:46: Ich bin hier gestartet und habe mich gefragt, wir haben ja unsere Gantaviller vorne, da gibt es Wohnungen und das waren wieder Beiderwohnungen.
00:06:57: Da hat man mich dann schon gefragt der Vertriebsleiter hat bisher immer in dieser Villa gewohnt, wollen sie nicht auch da wohnen?
00:07:03: Hätte ich können machen.
00:07:05: Aber damals war ich weiterentwickelt.
00:07:07: Nein, ist schon gut!
00:07:08: Ich bin eine ganze Tage gerne hier, aber man geht abends dann auch mal raus aus der Firma.
00:07:14: Aber ihr hattet auch, habe ich auch gelesen bis vor Kurzem oder zumindest vor einigen Jahren noch eigener Pferde.
00:07:20: Die verkutschen auch ausgeliefert haben?
00:07:23: Auch eine Seltenheit!
00:07:24: Ja aber das waren natürlich die Ausliefungen der Ware war eigentlich eher dem Tourismus dann noch geschuldet.
00:07:31: Das war einfach diese Emotion des Baufuhrwerkes haben wir am Leben gelassen und haben das natürlich gehabt und wir hätten es heute noch, aber wir kommen später nochmal zu Corona.
00:07:43: Wir haben ja so viele Veränderungen in den letzten Jahren.
00:07:46: Die haben uns schon viele, viele Freundesprozesse aufgezwängt – muss man das schon fast sagen – um in diesem Heifischbäcker Biermarkt zu überleben!
00:07:55: Und das schauen wir uns heute alles mal an.
00:07:57: Das heißt, wir schauen uns hundertsechzig Jahre Geschichte einmal an aber auch was waren die Hürden?
00:08:03: und machen auch mal einen Blick in die Zukunft.
00:08:05: Was sind für euch die Herausforderungen von Heute?
00:08:08: Wie geht ihr vor allem damit um?
00:08:09: Was ist auch gesellschaftlich passiert die letzten Jahre?
00:08:12: Und hundertzechzig Jahren – das ist ja nichts, was man eben mal so nebenbei hinbekommt!
00:08:17: Da geht es hier wirklich über Generationen hinweg.
00:08:19: eine Marke zu etablieren, die auch nicht verstaubt quasi die Wirkung hat über viele Jahrzehnte.
00:08:29: Was darf sich an so einer Marke aus deiner Sicht verändern und was auf gar keinen Fall?
00:08:36: Insgesamt muss man sagen, es ist ja Bier ein Konsumgut wenn man von Marken spricht.
00:08:42: Konsum gut als Marke hat natürlich eine große Aufgabe Stellung dem Endverbraucher zu gefallen.
00:08:53: Früher dieser Markenkern, den ein Konsum gut braucht, das ist so der Punkt.
00:08:59: Den muss man erhalten und bei Gander ist dieser Markenkern der Gander greif.
00:09:06: Und dieses Gander gelb, das sind die Farbe des Beiges.
00:09:09: Das ist dieser Gander markenkern und denen darf man nicht verändern.
00:09:16: allerdings haben wir ja eine lange Zeit gar nichts verändert.
00:09:19: an dem Auftritt von Kanton galten dann man einige Zeit als verstaubt.
00:09:24: Du musst letztendlich auch den Markenauftritt im Design weiterentwickeln und ich sage immer, da habe ich ein bisschen... Ich gucke immer mal rechts und links in andere Branchen im Konsumgütermarkt zum Beispiel Nivea, Kosmetik.
00:09:38: wenn es ist wie die den Schriftzug immer wieder weiterentwickelt haben das merkt man eigentlich gar nicht.
00:09:43: aber der ist heute Das sieht ja ganz anders aus wie vor zwanzig Jahren.
00:09:47: Und das sind diese Nuancen, dass man mit der Zeit gehen muss und die Gesellschaft entkriegt sich weiter.
00:09:53: Du siehst wir haben kein Internat mehr.
00:09:55: Wir sind jetzt alle erwachsen und arbeiten freiwillig ohne Zwang oder Lichtlinien.
00:10:03: Da muss man schon in der Zeit mitgehen.
00:10:06: Man darf nicht verstaubt bleiben, aber die Marken müssen immer wieder weiterentwickeln und gerade bei Bier ist es wahnsinnig wichtig.
00:10:14: Bei Bier wird Emotion gekauft, Etikett gekauft ... wird Image gekauft und Ruf!
00:10:21: Nicht immer nur der Inhalte.
00:10:23: Es muss schmecken.
00:10:24: Aber die Menschen lassen sich beim Konsum gut Bier oft auch von der Emotionalität lenken.
00:10:28: Und da ist es so wichtig, dass man den Zeitgeist trifft immer wieder, wie sich die Gesellschaft weiterentwickelt.
00:10:35: Damit man modern bleibt und die Tradition nicht verliert.
00:10:39: Ich glaube das ist so dieser Spagat, den wir dann machen darf muss um zu überleben.
00:10:45: Kurz Zwischenfrage bevor ich es nämlich nachher vergesse.
00:10:48: Habt ihr den Haus drungen noch?
00:10:50: Den gibt's noch!
00:10:51: Auch da steht in eurer Chronik was Schönes drin.
00:10:53: der belieft sich vor über hundert Jahren bei sechs Liter am Tag.
00:10:58: Sechs Liter am Tank weh kann man sich das vorstellen Das ist Wahnsinn!
00:11:02: Damals gab es in der Brauerei Zappautomaten.
00:11:06: Die haben alle ihren Gug gehabt, ihre Merken und dann haben sie sechs Liter zappen können den ganzen Tag.
00:11:11: Und das sieht man schon auch, dass die Welt sich insofern verändert hat.
00:11:15: Es war ein sehr harter körperlicher Job des Bauhandwerks.
00:11:20: Litterfässer, Zweihundertliter Holzfässerschwer, Eis im Keller.
00:11:25: Da wurde es schon noch anders gearbeitet wie heute wo alles maschinell unterstützt wird und ich glaube schon dass man da in der gesellschaftlichen Entwicklung war halt das noch anders.
00:11:35: Die Biere waren auch nicht so stark und da hat man viel geschwitzt, mehr hat dann auch viel körperlich gearbeitet.
00:11:39: Und ich glaube, da konnte man dann auch das Bier
00:11:42: in diesen
00:11:42: Mengen trinken.
00:11:43: Das geht heute ja gar nicht.
00:11:44: Nein, es geht auch nicht darum, das irgendwie zu bewerten!
00:11:47: Das ist ja gar nichts der Antritt weil auch damals in der Zeit oder je nach Generation auch gewisse Dinge zum guten Ton gehört haben, zur Gesellschaft dazu gehört haben.
00:11:55: Da gehen wir nochmal rein, weil sich viel bewegt hat die letzten zehn bis zwanzig Jahre vor allem.
00:12:00: aber das war damals normal.
00:12:03: Und wenn man sieht, Hausdrunk haben wir auch heute noch.
00:12:05: Es gibt eine Sozialleistung der Brauereien.
00:12:08: Wir haben im Monat vier Kisten Bier als Hausdruck und eine Kiste als alkoholfreiesen Trink.
00:12:15: Das können wir dann quasi ohne Berechnungen von uns nach Hause trinken.
00:12:20: Eine Kiste die Woche!
00:12:22: Das ist ja berühmte Literthema, wo ich da trinke kann aus meiner Sicht natürlich.
00:12:28: Ja und du hast kurz erwähnt eben, Familien geführtes Unternehmen.
00:12:34: Was hat das denn für eine Bedeutung?
00:12:37: Für Ganta oder die ganze Region jetzt wie Freiburg oder den Südwesten hier unten bei uns im schönen Bispreis-Gaomagre, Flerland, Freiburger Ecke... was bedeutet familiengeführt für Ganta?
00:12:51: Also ich würde meine Interpretation diese Familienbrauerei Das bedeutet schon mehr Emotionen zur Mitarbeiterschaft, mehr Nähe.
00:13:04: Da sind die Mitarbeiter keine Nummern.
00:13:06: und dann auch jetzt bei einer Brauerei insbesondere – ich sage immer früher war es ja so aus der Geschichte heraus – der Bürgermeister, der Pfarrer und der Preu haben die Geschicke der Stadt entwickelt.
00:13:18: So war das früher.
00:13:20: Das waren so die Macher, die hatten die Städte!
00:13:23: Damals, bis in den Siebziger-Achzehjahren haben die drei, sagt man so.
00:13:27: Ich schmutzelte dann immer ein bisschen.
00:13:29: deswegen haben die Körner immer so viel Immobilien irgendwie gekommen.
00:13:33: Aber ich will da nichts dazu sagen!
00:13:36: Ja...
00:13:38: aber die Brauer auch?
00:13:40: Die haben auch viele Häuser und dieses Familiengeführte ist ja nicht nur bei Brauereige glaube ich so sondern in dem Branche insgesamt.
00:13:47: dieser Mittelstand der durch Familien geführt wird hat eine besondere, aus meiner Sicht eine besonderen Wirkung bei Limit Arbeiten.
00:13:58: Und nicht Manager immer Sinn von Berufswegen sondern auch manchmal das Übernehmen aus menschlichen Gründen und da ist nicht immer der Shareholder Velio vorrangig ist, sondern dann wird auch oft einmal emotional eine Entscheidung getroffen die nicht immer betriebswirtschaftlich mal was sinnvoll ist.
00:14:15: Und das ist glaube ich schon ein wichtiger Unterschied bei familiengeführten
00:14:18: Unternehmen.
00:14:19: Ja und ihr seid ja auch durch die eine oder andere Krise von außen gesteuert gegangen.
00:14:23: Corona ist ja so einer und auch der rückläufige Bierkonsum da spielt ja dann auch die Verantwortung einer Rolle.
00:14:32: Und familiengeführt bedeutet immer auch mehr Verantwortung, gerne zu übernehmen für das Unternehmen und die Mitarbeiter.
00:14:39: Da ist der Unterschied, als ich in dem Jahr dekonditioniert habe.
00:14:45: Seinerzeit haben wir schon eine große Strukturveränderung einberufen müssen weil wir ja viele Mengen nicht mehr verkauft haben wie in den Achtzigerjahren Und die Struktur war noch wie in der Achtziger-Personal, kopfmäßig.
00:14:59: Dann haben wir natürlich da schon mal angefangen um zu strukturieren, wie man das heute immer so schön sagt und haben natürlich einen großen Personalabbau leisten müssen weil es alles überdimensioniert war.
00:15:09: zu den Mengen.
00:15:11: Und ich werde nie vergessen, Yamaganta war noch Seniorchefin oder Aufsichtsratchefin.
00:15:16: Die hat mich damals zur Seite genommen, da sieht man... Mittelstand privat.
00:15:21: Herr Frankenberger, denken Sie bitte dran?
00:15:23: Wir haben eine soziale Verantwortung unseren Mitarbeiter gegenüber und die Mitarbeiter können jetzt nichts dafür dass wir hier mal diese Maßnahme machen müssen.
00:15:31: und schauen sie bitte das ist alles gut und sozialverträglich.
00:15:36: Machen und denken sich an die Menschen Und versuchen sie das alles gut zu machen.
00:15:41: hat sie mir also mitgegeben nicht immer nur Geld zählt sondern vergisst den menschen nicht.
00:15:46: also das war bei mir schon Ist mir herangeblieben von ihr Magandar.
00:15:52: Ja, wenn wir nochmal auf den Mittelstand schauen wie schaffen es heute Unternehmen jetzt wie Gante sich zwischen steigenden Kosten Wettbewerb der euch auch beschäftigt und veränderten Konsumgewohnheiten zu behaupten?
00:16:09: Ich glaube das schafft man nur wenn man immer wieder alles in Frage stellt Auf der einen Seite und nicht müde wird.
00:16:19: Heute spricht man so ein Neudeutsch, von dem Wort Resilienz.
00:16:25: Vor Corona kenne ich das gar nicht, aber vorher habe ich dann gelernt und Resilience ist schon ein Punkt der macht es glaube aus, dass man da immer wieder weiter arbeitet.
00:16:37: und Resilenz bedeutet für mich immer Optimist sein.
00:16:44: Natürlich zurück ist Erfahrung, aber nach vorn Zukunft positiv in die Zukunft schauen, Hoffnungsprobe bleiben!
00:16:50: Verantwortung übernehmen, also dann auch in der Verantwortung überlegen was gibt es zu entwickeln und weiter am Ball zu bleiben.
00:16:58: Dann Zukunftsplanungen machen.
00:17:01: ich bin ein sehr zielorientierter Mensch ohne Ziele.
00:17:04: ja und das sind die Themen die muss man immer wieder auffrischen immer alle drei vier Jahre alles hinterfragen gerade in unserem Heiferspecke rückläufige Biermarkt wo wir ja forty Prozent der Mengen die letzten dreißig Jahre verloren haben.
00:17:17: Da darf man den Mut und Resilienz hat ja auch den Mut mit drin, der darf man nie verlieren.
00:17:23: Und ich glaube wenn man diese Themen diesen Mut und diese positive Zukunftsicht hat und alles wieder hinterfragt ohne dass man sagt das was bisher war war schlecht sondern immerhin mit dem Ziel der Weiterentwicklung weil ihr seht du siehst.
00:17:41: ja ich bin jetzt siebenundzwanzig Jahre bei Gantrum wir kommen nachher nochmal drauf.
00:17:44: jetzt sind wir in der vierten.
00:17:46: Heute sagt man Transformation, nicht mehr Strukturveränderung.
00:17:49: Das war gerade der Umsetzer.
00:17:51: aber ich habe also schon vier Strukturveränderungen mitgeschrieben und bewirkt mit meinen Mannschaften umgesetzt.
00:17:57: Und da ist es schon wichtig dass man da positiv nach vorne schaut und mich dann nicht jedes Mal fragt das hätte doch alles besser machen müssen.
00:18:05: vorher diese Grundeinstelle.
00:18:07: Ich glaube die führt dazu Dass man als so kleines Unternehmen in einem Massenmarkt Vertränkungsmarkt Überlebe kann zum einen.
00:18:16: Und dann ist es sehr, sehr wichtig, dass man sich glaubt im Rückläufe... Wir sind seit dreißig Jahren Rückläufige und ich arbeite seit dreizeig Jahren in Rückläufen gemerkt, das man das Bewusstsein hat wo sind die Chancen in einem Rückläuffigen mark?
00:18:29: Die Geschäftsmodelle der Zukunft zu halten und muss sich gewisse Fragen stellen.
00:18:34: wird noch Bier getrunken?
00:18:35: ja Ja, und dann muss man den Markt anschauen.
00:18:38: Man muss sich bewusst machen ist harte Verdrängung.
00:18:40: Das heißt, man darf nicht so zimperlich sein indem er sagt, ich habe einen Marktbegleiter sondern man muss es schon für sich selber sagen ist Verdrängung.
00:18:50: Und wenn ich jetzt mir keine Chancen raussuche kann ich nicht verdrängen.
00:18:55: das heißt dann verdrängt die anderen mich oder dann muss einer aufhören.
00:18:58: ja und das ist auch eine ganz wichtige Geschichte dass man im Verträngungsmarkt dann auch die Chance und hart anarbeitet.
00:19:06: Nicht nur sagt, da gibt es eine Chance sondern dann potenziale Sucht in der Nische immer auf seine Größeordnung bedacht.
00:19:13: und deshalb haben wir ja im Jahr die Brauerei dann mal technisch auf diese hunderttausend Hektare zurückgebaut.
00:19:20: Wir haben Kapazitäten vom Markt genommen alles neu gebaut um dann mit kleineren Kapazität als Spezialitätenbrauerei sich auch in den Nischen nicht bei den Mengen hinterherzulaufen in der Nähe zu den Menschen als Freiburger Brauer, weil wir ja schon hundertsechzig Jahre alt sind.
00:19:41: Wir sind ja ein Teil der Stadt Freiburg.
00:19:44: Viele sagen, das gehört zur Freiburg wie das Bächle und das dann auch zu Verkörpern ist glaube ich ganz wichtig.
00:19:50: Und dann hat man eine Chance mit diesen Netzwerken Gedanken, mit diesem Mut, mit dem Bewusstsein hart wie sie immer hart am Kail zu segeln, nach vorne zu gehen.
00:20:02: Ich glaube dann kann man sogar dieses Hyfischbecken überleben.
00:20:07: und wir haben es jetzt geschafft in den letzten fünf oder zwanzig Jahren.
00:20:10: der Markt geht zurück und wir sind letztes Jahr das erste Mal seit zehn Jahren wieder bloß gemacht im Absatz, im Umsatz ein kleines obwohl der Markt acht Prozent rückläufig ist.
00:20:21: Ja der Markt kämpft die Branche kämpfe.
00:20:23: das ist ja so und du hast eben gesagt da wollten wir auch nochmal reingehen.
00:20:27: Vierzigprozent Rückgang seit den Mitte-Siebzigerjahren.
00:20:30: Und wir haben es ja mal recherchiert, wir haben gesehen, in neunzehntenhundertsechsten siebzig war der höchste Bierkonsum der Bundesrepublik Deutschland mit hunderteinundfünfzig Liter pro Kopfverbrauch.
00:20:41: Das heißt da gibt's ja einige die natürlich mehr haben damit wir den Mittelwert haben aber seit... Also an uns liegts quasi nicht!
00:20:49: Nein, aber seitdem ist der Bierkonzum auch stetig gesunken Und man hat dann den neunzigern bei hundertdreißig Liter, zwotehntausendzwanzig sind wir noch bei fünfneunzig Liter gewesen und jetzt aktuell bei achtundachtzig.
00:21:02: Genau ja also der Bierkonsum ist gefallen.
00:21:05: Erklär mir mal woran das liegt?
00:21:08: Es gibt mehrere Punkten die es beeinflussen.
00:21:11: Also zum einen der demografische Wandel.
00:21:15: Wir werden alle älter und wenn man ältern wird verträgt man immer so viel trägt weniger Alkohol Das ist das eine Und es werden viele älter im Moment, auch ich.
00:21:25: Also meine Gruppe.
00:21:27: Es kommen weniger junge nach und die Jungen trinken im gesellschaftlichen Handel anders.
00:21:33: Die gibt's quasi alkoholfreie Trends, gesundheitstrend zum einen... ...und zum anderen aber auch diese vielen neuen Getränke, die auf den Markt kommen.
00:21:44: Als ich jetzt sechzehn war, dann gab's bei uns Pilzweizen Dann hat man noch Korea getrunken und nachher in der Bahn an Aspachkola.
00:21:53: Das war das, was mir in meiner Jugend getrunkt hatte.
00:21:56: Da gab es kein Gin, da gab's keine Aperolspritz... ...da gab's gar keine Cocktails!
00:22:03: Da sieht man was da in den... Ich sage immer, die sind doch schon dreißigvierzig Jahre alt.
00:22:08: Es waren erst gestern aber...
00:22:10: Gefühlt war das
00:22:11: also?
00:22:11: Aber da sieht man wie er geht.
00:22:13: Das ist auch ein Punkt.
00:22:14: Also anderes Trinkverhalten, anders Verbraucherverhalt, demografischer Wandel Zuwanderer, die Migrationsmenschen kommen, die trinken gar kein Alkohol.
00:22:24: Und das führt dazu, dass jetzt überproportional der Bier-Konsum zurückgeht.
00:22:30: Man hat schon immer gesagt, es wird weiterhin zurückgehen.
00:22:33: aber jetzt die letzten fünf Jahre ist ja überproportional zurückgegangen weil halt noch mehr schneller alt werden, noch weniger nachkommen, mehr Migranten kommen und das ganze Trinkweite dazu.
00:22:43: Das hatte zu tun für den Konsum.
00:22:47: Ich glaube, dass in den nächsten zehn Jahren sicherer.
00:22:49: Das war bei setzig-siebzig Liter Lande.
00:22:53: Allerdings wird der alkoholfreie Bier an Teil sehr steigen.
00:22:57: Der hat ja im Moment schon rund so zehn Prozent Umsatzanteil im Handel.
00:23:01: und wie läuft das bei euch?
00:23:03: Und wir haben jetzt auch da wieder zukünftig schon in diesen Projekten dran nachgedacht drüber und haben im Jahr zwei Tausend neunzehn eine neue Antialkulisierungsanlage uns angeschafft die Null Komma Null Alkohol auch machen kann.
00:23:18: Mit neuster Technik gibt es auch bessere Geschmacksentwicklungen, deswegen hat sich Bier im Geschmack viel besser entwickelt als alkoholfreie Bier wie der Wein noch.
00:23:28: Wenn man daran denkt vor zehn Jahren hat das alkoholfreie Bier noch keinem so geschmeckt wie heute.
00:23:32: Das war gefällt hinterher immer.
00:23:34: Es war besser.
00:23:36: Und da muss ich sagen, dass hatte schon entwickelt durch die Technik und wir hatten dann auch wieder die Vorausschau mit der Familie, die bereit war eine Investition zur Genehmigung, die nicht ein ROE hat von Drei, fünf Euro anders gefordert.
00:23:48: Sondern so eine Maschine kostet sich hoche Kapitale intensiv und wir haben dann nur tausend Hektariliter im Jahr macht und sagt in zehn Jahren sind es zwölf Tausend.
00:23:57: Dann wird erstmal nichts verdient mit dieser Maschine.
00:23:59: Das ist Mittelstand.
00:24:00: Die haben mutig mitgemacht und jetzt heute sind wir froh weil wir haben ja dann vierundzwanzig oder Birle auf den Markt gebracht das neue Bier und da haben wir ja sofort diese alkoholfreie Bier mit Der Kenntnis, dass er so steigt auf dem Markt.
00:24:16: Der Sorte Bierle ist alkoholfreier.
00:24:18: Nicht nur zehn, sondern wir haben Pieren.
00:24:20: Dreißig Prozent von Bierle wird alkoholfrei.
00:24:22: Da treffen wir schon diese neue Generationen die Jungen, die trinken alkohofreier und der Geschmack kommt gut an.
00:24:28: Und das haben wir dann auch gut gemacht.
00:24:31: also was ist alkohlfreie Bier?
00:24:32: sofort auf dem Markt
00:24:33: gemacht?
00:24:33: Also gerade das Bierle!
00:24:34: Das ist auch so mein Klassiker bei euch.
00:24:37: ich mag das unheimlich aber aus mehreren Gründen.
00:24:41: Bei den Hellen ist es schön leicht Und das hat eine schöne Größe mit Null-Dreien, Dreißig.
00:24:45: Diese Nullfünfer Bomben nenne ich so mal wie sie früher auch hießen.
00:24:49: Das mag ich nicht besonders weil ich trinke gerne ein kaltes kleines Bier und dann vielleicht auch noch ein zweites.
00:24:55: und die alkoholfreien Die machen mittlerweile wirklich Spaß.
00:24:59: Weil vor zehn Jahren, also mein Schwiegervater hat auch lange bei einer Brauerei gearbeitet Da kriegt man neue Entwicklungen auch immer mal mit.
00:25:07: und wenn man das wirklich kann, das nur bestätigen Vor zehn Jahren ein alkoholfreies Bier Das hat nicht
00:25:11: geschmeckt So wässrig hinterher Kein Körper sage ich dann nicht mehr hören
00:25:15: Und mir geht es jetzt weniger um den Alkohol, sondern wirklich um den Geschmack.
00:25:18: Ich trink gerne einen Bier und wenn jetzt kein Alkohl drin ist, das ist absolut okay.
00:25:22: Aber abends mal so als Gemütlichkeit Ein kleines Bierle.
00:25:26: Was was passt, das gehört teilweise einfach mal dazu.
00:25:30: Da muss man schon sagen der Alkohol ist schon auch Geschmacksträger?
00:25:33: Absolut!
00:25:34: Aber mit diesen neuen Techniken kann man natürlich dann auch Würze-Mutterbier wieder dazuführen ohne dass es geht.
00:25:42: und jetzt gibt an diesem Geschmacks des Bieres zurück.
00:25:46: Ich sage immer noch, für die Entspannung ist ein bisschen Alkohol-Mama auch nicht schlecht.
00:25:50: Das ist das so?
00:25:51: Dann kann man sich auch etwas zu ruhen.
00:25:54: Wie gesagt, Bier ist ja ein Lebensmittel.
00:25:58: Da habe ich ein schönes Beispiel für dich dabei und bin gespannt wie du darüber denkst.
00:26:02: aber lass uns vielleicht jetzt nochmal über das Bier sprechen.
00:26:05: ihr habt im Grunde zum richtigen Zeitpunkt euer Marketing auch ein Stück weit umgestellt.
00:26:12: Wie viel macht mittlerweile von eurem Gesamtumsatz dieses Bier aus?
00:26:16: Und wann kam das Eigenschaften Markt?
00:26:18: Das ist ja das, was uns wahnsinnig überrascht hat.
00:26:22: Wir haben im Jahr zum Jahrzehntes den Gelenkstakt bei uns... Einfach zwei Jahre jetzt und wir haben ein Jahr lang eineinhalb jährige Markt geforscht und haben uns gefragt wie das Bier sein muss.
00:26:40: gefragt hat, wie geht es weiter in der Zukunft?
00:26:42: Was müssen wir tun?
00:26:43: Weil man muss wissen die Brauerer Gander ist insofern atypisch im Markt.
00:26:48: Wir machen fünfundsechzig Prozent unseres Umsatzes mit Fasbier in einer Gastronomie.
00:26:53: Wir sind gar nicht so stark und haben nicht viele Entverbraucher-Konsumenten mit Ganderbieren.
00:27:00: Wir haben uns auf die Gastronomie konzentriert.
00:27:01: vor Corona und Corona hat uns dann den Augen geöffnet dass die Gastronomie sich wandeln wird.
00:27:07: Und wir haben dann gesagt, da müssen wir wieder zum Endfuhrbrauerein, weil achtzig Prozent der Biermenge in Deutschland für zu Hause getrunken und nur zwanzig Prozent in den Gastronomien.
00:27:18: Die großen Brauereinen haben alle nur zehn Prozent Fassbeeren teil und neunzig Prozent Flaschenbier.
00:27:23: Da haben wir gesagt, dann müssen wir weiterentwickeln.
00:27:25: Dann müssen wir mal anfangen, jetzt überlegen.
00:27:27: Wir haben uns dieses Thema Freiburger, was wir ja neunzehnhundzigsten-neunzig schonmal ... mit Freiburger Pilzen auf den Markt erfolgreich gelangt hatten.
00:27:34: Was man dann aber aufgrund des Wandels der Brauereigandern, der Investition in die Technik erst runterfahren müsste, ich denke technisch.
00:27:42: Dann haben wir gesagt lass uns diesen Namen Freiburg noch mal in die Hand nehmen.
00:27:45: Da haben dann dreiundzwanzig normal alles hinterfragt und normalerweise macht man da eine neue Etiquette.
00:27:52: Wir haben eine Kücheflasche bleibt alles.
00:27:54: und dann haben wir einfach herausgefunden, wir müssen ein neues Bier auf den Markt bringen.
00:28:00: Ein neues Bier und kein weiteres Pilz, was ich gerne differenziere kann.
00:28:06: Und das kam dann raus, dass wir dann gesagt haben, okay, neues Bier, neuer Name, neue Verpackung, neue Flasche, neue Sättikett im neuen Stil – da haben uns erstmal nicht wie bisher ... Bei der Brauereien war das immer so üblich, wenn man ein neues Produkt oder eine neue Marktkrieg hat.
00:28:24: Die Ticket hat man mit einer Marketing-Agentur zusammengearbeitet die sich auskennt im Bierbereich und dann haben wir dann eine neue Ticketentwicklung, einen Pitch gemacht.
00:28:34: Wir haben uns damals dann den Schloss hinein, wir sind hier in Freiburg zu Hause, lassen uns mal anders vorangehen.
00:28:39: Ich hatte jemand kennengelernt vom Grünhof Die New Economy, die Stations gibt es ja eine Community mit fünfhundert Mitgliedern.
00:28:49: Alles Freelancer-Designer, ganz junge verrückte Hundehundinnen, was man heute auch noch sagen kann.
00:28:55: Ganz toll und habe sie kennengelernt.
00:28:58: Ich hatte das gar nicht einmal gekannt.
00:29:00: Ein junger Mensch war in der Bierschublade Brauerei drin, Traditionen.
00:29:06: Mit meiner Mannschaft, den Jungen habe ich gar noch mal so gehabt.
00:29:09: Da habe ich plötzlich gemerkt ... Und da haben wir mit diesen, das war gar keine Marketing-Angt.
00:29:13: Wir haben einfach angefangen zusammen zu einem Workshop zu machen auf junge Leute von denen dazu und unserer Mitarbeiter.
00:29:19: Und dann haben wir dieses Bierle... Dieser Name Bierle ist so entstanden in dem man dann zehn verschiedene Bobbelle Bierle viele Namen aufgeschrieben habe und dann sind die drei Samstag Sonntage im Freiburg.
00:29:31: auf der Kajo haben die jungen Menschen gefragt was euch gefällt?
00:29:34: Strichliste gemacht und dann haben die Menschen den Namen Bierle erfunden nicht mehr.
00:29:39: Der Birle war dann, alle sagten, das ist der beste.
00:29:42: Und der Name liegt so nahe hier?
00:29:44: Ganz einfache aber prägendere Namen.
00:29:46: Es
00:29:47: waren eine von vielen Entwürfen und es wurde im Mehrheitsverfahren noch drei übrig und zum Schluss hat Birle gewonnen.
00:29:54: Dann haben wir uns über Zeug gelassen, mir hat es eigentlich gar nicht so gefallen.
00:29:57: Ich bin die Übergangsgeneration.
00:29:59: Nee, dann machen wir das!
00:30:00: Wir machen sie auch für die Kunden.
00:30:01: Das war vielleicht auch schon ein Mittel zu mehr Erfolg, dass man anders dran gegangen sind in der Neuentwicklung.
00:30:07: Und die haben dann nachher gesagt, und dann muss sie neue Flasche herrenken, neue Sättekette.
00:30:13: Und damit man auch es als neues Produkt identifiziert, haben wir dann gesagt, dann machen wir noch ein Bio daraus?
00:30:19: Lass uns bio zertifizieren weil nicht, weil's bio ist sondern weil bio auch Nachhaltigkeit zeigt.
00:30:25: Wir sind am Markt, denken an die Kreislaufwerkschaft Das wird dir impliziert wenn man einen Bio hat Ist jetzt nicht den Kauf entscheidt für Bier, das ist eh nicht natürlich.
00:30:34: Aber wir haben dann gesagt Und dann kann auch niemand sagen, das ist ein Ganderbier wie ein anderes.
00:30:39: Dann ist es ein neues Produkt.
00:30:40: Das waren schon durchdacht und so sind wir dann in den Vierundzwanzig gestartet mit dieser neuen Kriste, neuer Marke und haben aber auch den Vertrieb im Lebensmittelland.
00:30:49: Wir haben begonnen im Lebensmittelhand nicht in der Gastronomie und haben den Vertriebe auch nicht mit dem eigenen Vertrieb gemacht sondern mit dem Start-up.
00:30:57: Menschen die noch nie Bier verkauft habe andere Argumente hatte bei den Getränkemarktländern, bei der Einführungsgespräche.
00:31:04: Und das war dann interessant zu merken dass wir Menschen wenn man Brauerei hört gibt es diese Schubladeerfahrung und wenn man Start-up hört start up Birle Freiburg ein neues Bier.
00:31:16: Oh interessant!
00:31:18: Toll kann ich helfen klein.
00:31:21: Der Heil wird doch mit.
00:31:22: die haben auch Regale freigemacht und wenn mir als Ganter ausnötigen Mitarbeiter mit Ganter kommen Dann heißt WKZ, Listungsgebühren.
00:31:30: Ich habe keinen Platz, schon wieder neues
00:31:32: Bier.".
00:31:32: Ja die Menschen anders wirken wenn sie über diese Startup-Charaktthematik ein ganz neu aufgedrehter anderer Argument der anderen Menschen und das war auch glaube ich da gab es so viele unterschiedliche... Wir haben mal was anderes gemacht und haben ja dann auch dafür im letzten Jahr nicht für das Bier sondern für dieses Projekt eine Traditionsorganisation die hierarchisch traditionell gewachsen ist, mit allen Abteilungsdenken.
00:32:00: Mit der New Economy, Freelancer und neuen jungen Menschen zusammenzubringen und die Traditionserfahrung mit der modernen Arbeitswelt Nicht nur Arbeitsfeld, sondern auch Arbeitsweisen.
00:32:13: Ich sitze halt mit dem Laptop in Zug und schaffe.
00:32:16: Da
00:32:16: wird anders gearbeitet?
00:32:17: Da wird dann auch mal abends gearbeitet morgens.
00:32:19: Die sind ganz anders!
00:32:21: Und das zusammenzubringen Erfahrung und die Moderne... Und das dann in den neudeutschen Transformationen sozusagen umüberzusetzen.
00:32:29: Das hat, glaube ich, zum Erfolg gehört.
00:32:32: von dem Bier?
00:32:32: Also
00:32:32: ihr habt im Grunde ja Produktinnovation betrieben und habt auch ein anderes Verständnis von Zielgruppen.
00:32:37: noch mal dagegen geschärft mit jemandem der auch einen extern anderen Blick hatten – das hat dann zum Erfolg geführt.
00:32:43: Ja.
00:32:44: Transformation!
00:32:45: Jetzt hast du ja auch gesagt, ihr steht schon wieder vor der nächsten Transformation.
00:32:50: Wir sind
00:32:51: mitten drinnen.
00:32:52: Erzähl mal noch dazu was, was hat euch dazu gebracht jetzt nochmal mittendrin zu sein und was erhofft ihr euch davon?
00:33:00: oder was passiert da gerade?
00:33:02: Aufgrund Corona haben wir gesagt, wir müssten wieder in den Endverbrauere segmenten flaschen wie wir haben auf Freiburger Bier entwickelt.
00:33:10: Das war der Grund.
00:33:11: im Mai, April, April und Juni, April.
00:33:16: Kannst du noch erinnern, war die WM FußballWM.
00:33:19: Und FußballWm war immer ein Monat da ging es ab Da haben wir immer Plus gemacht weil Fußball und Bier gehört zusammen.
00:33:27: Wir machen die Hauptumsätze Mai, Juni, Juli, August.
00:33:30: da wirds Geld verdient Winter Schwäniger.
00:33:33: und dann haben wir den Juni gehabt.
00:33:35: War geplant ganz normales Geschäft aber das war super.
00:33:38: Der Juni war trotz WM minus zwanzig Prozent im Markt.
00:33:44: Der hat allen Brauereien das ganze Ausergebnis oft kaputt gemacht.
00:33:48: Und das hat dann bei mir dazu geführt, jetzt kommt wieder Impuls.
00:33:51: denken du es wird nicht reichen wenn der Markt so weiter zugeläuft?
00:33:57: Es wird nicht Reichen dass Freiburg wirklich so schnell zu wächst dass wir das Minus im Traditionsgeschäft vielleicht aufholen können.
00:34:03: Habt dann nochmal mit den Eigentümern jetzt sind wir wieder in Mittelstand Familien geführt zusammengesessen, mit dem Beirat und den Hauptgesellschaften.
00:34:12: Wir mussten noch mal zusammensitzen und eine langerfristige Vision überprüfen, wo wollen wir im Jahr zum Jahr zwanzig dreißig entstehen?
00:34:21: Dann haben wir das Projekt Zukunft zu zwanzigg dreißiger gegründet aber erst mit den Eigentümern gesellschaftlichen Workshop klar gemacht wie schwierig es alles ist habe ich als Geschäftsführer die Aufgabe bekommen, der Eigentümer.
00:34:35: Wenn sie es schaffen, dass die Brauereigante weiterhin bis zu zwanzig dreißig attraktiv und wirtschaftlich erfolge, dann machen wir weiter.
00:34:42: Dann investieren wir wieder alles.
00:34:45: Das mischt aber mal ein Konzeptschreiben und nochmal Beweise mit Planungen und dem Ganzen.
00:34:49: Haben wir noch einmal alles auf den Kopf gestellt?
00:34:51: Wo wir Geld verdienen?
00:34:53: Ja, wieder!
00:34:53: Alles überprüft.
00:34:54: Obwohl wir vorher Corona schonmal alles überprüfen haben... Aber nicht aus der Note heraus sondern aus Aktion zu sagen, ich will halt mal vorangehen.
00:35:03: Aus
00:35:03: einem Weitblick raus?
00:35:04: Ein Weitblick!
00:35:05: Zielsetzung wo geht's hin?
00:35:07: und dann haben wir gesagt okay wirtschaftlich reisten wir brauchen Ebit und nicht nur Abschreibung von Dienern.
00:35:12: ja und das haben wir dann alles ausgearbeitet und haben eine Geschäftsmodellfokussierung heraus gearbeitet und haben dann festgestellt Wir haben ja fünfhundert Gastronomieobjekte die wir direkt im eigenen Logistik beliefern aber als Brauerei Und diese logistische Gesellschaft ist voll funktionsfähig.
00:35:30: Das war eine Spedition für uns, die interne Abteilung.
00:35:32: Die kann aber auch andere Gastronomie-Objekte beliefern, die kein Ganterbier haben, weil sie das ganze Jahr.
00:35:39: Umsatzpotenzial für eine Logistik, die es ja heute nicht hat, weil sehr nur Ganterbeere vertreibt und die Gantern einen Profi-Center ein Kurscenter hat.
00:35:47: Und dann haben wir gesagt, du, wir machen ein Geschäftsmodell, lass uns jetzt mal anschauen!
00:35:50: Wir machen aus dieser Logistikeinheit einen Startup Handel und die Brauerei Kernkompetenz Bier und machen zwei Strukturen, schauen wir mal.
00:36:01: Brauchen wir dann noch die Personalkosten mit mir diese Ebits?
00:36:06: Und haben festgestellt, da haben wir ein Modell gefunden.
00:36:09: das war da jetzt vorausstand, haben wir dann auch nochmal Strukturveränderungen gemacht und haben dreißig Prozent Personalkostes abgeholt.
00:36:17: Also haben wir gut gemacht mit der Mannschaft.
00:36:21: immer Hab ich immer Ganta, immer im Kopf.
00:36:24: Denk an die Menschen.
00:36:25: Haben wir sehr gut das Verhältnis zum Betriebsrat.
00:36:27: Die haben alle mitgemacht, weil man alle an Menschen gedacht habe.
00:36:30: Da haben wir ein bisschen Glück gehabt mit zwei Rentnern, zwei Damen, Elternzeit.
00:36:36: Dann mussten mir eigentlich gar nicht so viele schwierige Entscheidungen erfällen.
00:36:40: Weil der eine hat noch gekündigt und dann haben wir es nicht ersetzt.
00:36:43: Und da haben wir das geschaffen können.
00:36:44: Diese Struktur waren, dass war ohne großen Entlassungswelle.
00:36:49: und jetzt für die Zukunft kostenmäßig aufstellen konnte.
00:36:52: Obwohl man es gar nicht bräuchte, aber mir neue Strukturen umsetzen in diesem Jahr damit wir vorausschauend, wenn man nicht jedes Jahr zehn Prozent wächst trotzdem wird Geld verdienen als lokale Brauer überleben können.
00:37:05: Und da hat die Familie gesagt, denn sie das schaffe Herr Wangenberger dann machen wir die nächsten Hundertsechzehntejahre.
00:37:10: Ja super!
00:37:11: Jetzt eine Komponente interessiert mich noch weil Die äußeren Einflüsse waren ja auch schwierig.
00:37:16: Erst Corona, Fassmarke so.
00:37:18: dadurch wird das Thema schwierig.
00:37:19: dann die gesellschaftliche Entwicklung Bierkonsum weiter rückläufig.
00:37:24: jetzt denkt man erst mal muss man die Themen hier erkennen.
00:37:28: Dann muss man überlegen wie gehe ich damit um auch in die Zukunft?
00:37:30: und dann brauchen wir eine Strategie?
00:37:32: Dann den Optimismus denn du vorhin gesagt hast.
00:37:34: Und
00:37:35: jetzt
00:37:35: den Glauben.
00:37:36: Wie holst Du denn die Menschen ab?
00:37:38: die Bereitschaft in deinem Unternehmen zu sagen Ja wohl den Weg gehen wir gemeinsam und da geben wir alles.
00:37:45: Das machen wir so, indem wir eine sehr offene Kommunikation mit den Mitarbeiter führen.
00:37:52: Die Mitarbeiter wissen unsere Unternehmensergebnisse, die wissen Kostel, wie wir strukturiert sind und wie sie die Aufgaben bestellen.
00:37:59: Wir sind ja mit sechzig Leuten immer ganz so groß.
00:38:02: Es ist ein bisschen einfacher wenn wir nur vier Hauptabteilungsleiter haben und dann haben wir Mitarbeitende.
00:38:09: Und das ist halt schon... Da sind wir klein, wir kennen jeden und da kann man die auch besser.
00:38:14: Abholen,
00:38:15: mitnehmen und Workshops machen.
00:38:17: Und auch mitnehmen, Fragen.
00:38:20: Es hat sehr gut funktioniert weil wir diese ehrliche Kommunikation mit Betriebsrat, den Menschen machen und die gönnen dann mit.
00:38:29: Wir haben eine ganz tolle Mannschaft.
00:38:31: Ich sage immer zwei Auszubildende, die wollen alle bei uns bleiben nach der Lehre übernehmen.
00:38:38: Das läuft
00:38:38: schon ganz gut.
00:38:40: Wie gehst du persönlich mit Widerständen um?
00:38:44: Ja, Widerstände haben Gründe.
00:38:49: Und die ... Man muss den Menschen.
00:38:51: Es sind alles Menschen und jeder Mensch ist unterschiedlich.
00:38:55: Und man muss herausfinden, woher die Widerstände kommen?
00:38:59: Es ist oft, habe ich festgestellt gar nicht der Veränderungsprozess in der Firma, der zu Widerstanden führt sondern da gibt es ein gesamtes Leben Sorgen und Nöte in anderen Bereichen Und Veränderungsprozesse, bei Veränderungen sorgen sich die Menschen immer.
00:39:15: Da gibt es mal eine Phase der Unsicherheit und Menschen wollen immer Sicherheit.
00:39:19: Das habe ich mir ein bisschen zu Herzen.
00:39:21: nochmal mit den Menschen beschäftigt.
00:39:24: Ich rede immer mit dem Menschen dann direkt und mache das nicht über Personalberatung oder wenn dann Beratungsfirma kommen, die jetzt alles lösen sollen sondern man muss sich die menschen angucken und man muss sie dann anhören befähigen, wenn man merkt sie brauche Hilfestellungen.
00:39:41: Das muss man immer wieder positiv begleiten Dann aber in der Konsequenz dann den Menschen damit aber auch dann schon Man holt sie ab eröffnet die Hand Aber man darf sich nicht wegnehmen lassen.
00:39:54: also man muss doch ein bisschen konsequent bleiben Und aber nicht mit Angst führen sondern mit Offenheit.
00:40:00: Wenn man an dem menschen denkt Merke die auch oft.
00:40:04: ach das ist ja der nimmt mich mit und das ist so meine Meine Vorgehensweise, als ich denke eher an den Menschen und frag erst mal warum.
00:40:13: Warum ist er jetzt gerade nicht so schnell dabei?
00:40:16: Und für Gespräche und stillfragen.
00:40:20: Ja weil da kommen ja auch viele digitale Themen immer mehr Prozessabläufe werden verändert Aufgaben fallen weg neue kommen dazu und das bedeutet ja eine wichtige Kommunikation.
00:40:30: Aktuell habe ich es selber jetzt erlebt in der jetzigen Transformation In der Umstrukturierung dass meine Assistentin Die hat von Anfang an bei den allen Workshops dabei mitgearbeitet, mit unseren neuen Faden.
00:40:43: Sie hat mitbekommen wie ihr Arbeitsplatz sich verändern wird weil wir anders organisiert sind.
00:40:49: Es gibt keine Assistenten in der Geschäftsführung mehr Wir sind Team, Entwicklung und Service.
00:40:54: Aufgaben kommen dazu, Aufgaben gehen weg Weil man dann breit aufgestellt sein muss Und das war dann interessant.
00:41:02: Meine Assistentin die das alles mit erarbeitet hat hat dann zu mir gesagt, Franky das der neuen Servicestopp den will ich nicht
00:41:11: machen.
00:41:12: Und
00:41:13: er hat gekündigt.
00:41:16: Aber ohne Kroll, ohne... Das haben wir alles mit erarbeitet.
00:41:20: und dann habe ich gesagt jetzt ist da ein Job.
00:41:24: Aber das ist fair!
00:41:25: Ja und das haben wir beschrieben.
00:41:26: und dann sagt sie ja ich hab's ja mit gearbeitet aber Franky, das will ihr nicht machen und das will ich auch nicht.
00:41:34: Aber da sieht man die offene, warme, ehrliche Kultur.
00:41:37: Ja genau.
00:41:38: Und dann habe ich zu dir gesagt, ich kann keine Organisation um Menschen bauen.
00:41:43: Ich kann nur dir einen Arbeitsplatz anbieten mit Aufgabestellungen.
00:41:47: Du hast ja gesehen mir was entwickelt haben und dann kannst du frei entscheiden.
00:41:51: Und ich finde es auch toll dass du mir das so sagst.
00:41:55: Es ist ehrlich und die Entscheidung trifft ja auch jeder im Laufe des Lebens immer wieder.
00:41:59: Manche für sich selbst, manche im kleinen Kreis.
00:42:03: Das war schon hoch emotional.
00:42:05: Also wir haben immer noch Kontakt, das ist schon
00:42:08: schön.
00:42:10: Ein Thema würde ich gerne mit dir noch an diskutieren und zwar ist Alkohol weil das momentan medial ja sehr stark getrieben wird gesund oder schädlich?
00:42:20: Und zwar... Ich will es mal daran ein Stück weit festmachen.
00:42:23: Es gibt eine Studie die sagt ein Whiskey an fünf von sieben Tagen, die Woche ist gesund.
00:42:29: Gut das ist eine schottische Studie.
00:42:31: okay dahinter vergleiche etwas aber im Grunde wohl auch fundiert und in aktuellen Diskussionen wird ja oft auch vermischt Alkohol ist grundsätzlich gesundheitsschädlich also krankheitsfördernd usw.
00:42:46: oder es gibt keinen wissenschaftlich gesicherten Mindestkonsum gibt es auch nicht.
00:42:52: Die Dosis macht das Gift, sind wieder andere Aussagen.
00:42:54: also nicht jedes Glas Bier ist schädlich.
00:42:56: die Menge und die Häufigkeit ist entscheidend.
00:42:59: Alkohol hat soziale und kulturelle Funktionen wie den ganz anderen Blick und früher galt Moderater alkoholt teilweise als gesund nach dem Motordrinken.
00:43:08: Glas Wein ist gut fürs Herz und im Kern und darauf will ich hinaus wir diskutieren über Gesundheit Lebensqualität und Kultur Und das sind ganz unterschiedliche Perspektiven, die aber am Ende auch zusammenhängen.
00:43:23: Also je nachdem was man diskutiert bekommt man noch andere Antworten.
00:43:27: und man sagt ja so schön eins bis zwei Bier am Abend in der Garage mit einem guten Freund ist gut für die Gesundheit.
00:43:36: Jetzt gibt es dafür nichts Beleghaftes, wo man sagt dieser Konsum is gut für Die Gesundheit sondern hat insbesondere eine soziale Komponente Und das ist wirklich bewiesen, also enge soziale Beziehungen, gute Gespräche, Freundschaft, Zugehörigkeit zu diesen Dingen.
00:43:53: Das alles wirkt positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden.
00:43:57: Also ist die Kombination aus dem Ganzen ein wichtiger Faktor?
00:44:01: Wie stehst du denn zu diesem Thema?
00:44:03: Da bin ich natürlich befangen.
00:44:04: Ja natürlich!
00:44:05: Das war auch mehr eine rhetorische Frage...
00:44:09: Aber du hast schon recht.
00:44:11: Das Thema Alkohol wird in den Medial derzeit sehr stark in das Negative kommuniziert.
00:44:20: und da haben wir auch eine große Lücke, da werden Studien herangezogen die sind sogar bezahlte Studien und jetzt gibt es Menschen, die dann natürlich auch in diesem Alkotholthema wollen das beweisen.
00:44:34: und wir schaffen es nicht Lobbyarbeit zu machen dass Alkohol in Maßen, wie du das auch gesagt hast, wenn es positiv zur Stimmung führt.
00:44:44: Wenn man sozial kontaktiert damit halt ohne, dass man sich bedrinkt.
00:44:49: Man ein Bier führt nichts dazu, dass dann die Muttersprache verliert, sag ich mal so.
00:44:55: Und deswegen ist für mich natürlich Alkohl auch kein Gift, in Maas zu trinken und daran zu denken, dass Alkol schon auch... Wenn man zu viel trinkt, zu gesundheitsschädlichen Themen führt.
00:45:11: Da stehen wir auch dazu.
00:45:13: Also es ist nicht so.
00:45:13: das was dann sage macht die Tore auf.
00:45:16: alle soll sich bedrücken bis zum Schluss und ich glaube schon dass da Aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklungen sind wir, oder jetzt gehen wir wieder in die Zukunft.
00:45:26: Wir reden in vielen Bereichen... Wo sind wir denn heute?
00:45:30: Wir hören negativ.
00:45:32: Die Welt ist schnell lebendig geworden.
00:45:33: Es gibt nur noch negative Berichte über draus was auf der Welt los ist.
00:45:38: Dann negativ Alkohol, negativ Zucker, negativ... Ja man kann sich auch nichts mehr verlassen und das ist schade weil wir wahrscheinlich jetzt aufgrund unserer Gesellschaften entwickeln jetzt an der Hochkultur angekommen sind, aus meiner Sicht.
00:45:57: Wir wissen schon gar nicht mehr so sehr was man noch alles fragen sollte und was gesund ist oder was nicht gesund ist sondern man soll sich eher wieder besinnen auf dieses Video zu eigentlich sagen ja... Was ist denn gesund?
00:46:09: Und ein Bier am Abend in guter Gesinnung ist doch gesund wenn man zufrieden und Spaß hat.
00:46:15: Wenn man natürlich alleine ist als Opferrolle sich findet Und sich dann ein Bier und zwei oder drei Bier, ist das sehr ungesund.
00:46:24: Weil man schon eher auf der anderen Seite des Lebens in Gedanken ist.
00:46:28: Dann wird es sicherlich schwierig.
00:46:31: Genau!
00:46:31: Das ist diese Grundhaltung.
00:46:34: Wenn du grundsätzlich eine negative Position einnimmst bei verschiedenen Themen im Leben, bewegt natürlich auch der Konsum noch mal mehr und wirkt verstärken.
00:46:49: Dieser Druck, der auf den Menschen... Der gesellschaftlichen Druck führt beim manchen Menschen dazu, dass sie den Alkohol nutzen um vermeintlich Entspannung zu kriegen sich diesen Druck abzubauen mittagsabend egal wann es ist.
00:47:05: Um einfach dann mit Alkohl diesen Druck wegzukriegen.
00:47:11: und das führt natürlich... Das ist der falsche Ansatz.
00:47:14: Aber das liegt schon auch wieder an diesem Menschen wie er eingestellt ist.
00:47:19: Ich habe auch sehr viel Belastungsdruck und du kannst dir vorstellen, ich hab es ganz einfach mich abends zu entspannen ohne dass das Geld kostet.
00:47:26: Ich brauche nur eine Lagerkeller-Gehre und die Hahn aufmachen.
00:47:32: Und da merkt man schon auch... Das hat auch was wieder mit dir selber zu tun?
00:47:35: Ja natürlich!
00:47:36: Wenn ich abends meine... Ich hab genauso einen Druck wie andere Menschen manchmal auch.
00:47:41: Ich bin eher der sportliche Typ
00:47:42: und nicht mehr ein Schocker in unserer Weile.
00:47:45: Deshalb bist du nochmal aufgemacht weil Genuss Das lebt nicht von der Menge, sondern vom bewussten Moment.
00:47:51: Und das alles was zu viel ist...
00:47:53: Ich hole mal zuvor einen Vortrag.
00:47:56: Du hast es richtig gut interpretiert!
00:48:00: Es gibt ein Mensch, jetzt hoffe ich habe ich den Namen richtig.
00:48:03: Ich meine er heißt Brian Johnson.
00:48:06: Das ist ein ganz verrückter, also im positiven Sinne.
00:48:10: Der hat Kapital ohne Ende investiert Millionen in Das gesündeste Leben, was du dir vorstellen kannst.
00:48:17: Der steht morgens zur gleichen Zeit auf ist nur das, was seinem Körper gut tut.
00:48:22: er macht dann Sport Er will ganz bewusst so alt werden wie möglich verzichtet auf Alkohol auf Fleisch und und und also der lebt den ganzen tag gesund Ist auch beruflich nicht mehr unterwegs.
00:48:35: ihm geht es wirklich darum gesund solange zu altern wie's nur möglich ist.
00:48:40: Auch wieder eine steigerung von zu viel des Guten, weil was bringt es dir wenn du hundertdreißig bist und bist der langweiligste Mensch unter der Sonne?
00:48:47: Da hast du auch nichts gewonnen.
00:48:49: Und da vollen wir heraus!
00:48:50: Es geht ja um Genussthemen nicht etwas überzustrapazieren.
00:48:55: Man kann alles überziehen.
00:48:58: Das ist beim Alkohol so.
00:49:00: Es gibt Spielsuchten, es gibt Essen-Zuchten in jedem ähnlichen Bereich dann Zuchten die dann halt im Übermaße zu führen dass man krank
00:49:09: wird.
00:49:11: Vielen Dank schon mal an der Stelle.
00:49:13: Zum Abschlussmal noch, was wünschst du dir ganz persönlich für Ganta?
00:49:17: Unabhängig von Zahlen!
00:49:19: Für Ganta natürlich zum einen aber für mittelständische kleine Brauereien oder Firmen war es egal.
00:49:26: was ist insbesondere das Thema der gesellschaftlichen Entwicklung des Nachhaltigkeitsthema.
00:49:33: wir wollen Kreislaufwirtschaft, wir sorgen uns um die Umwelt.
00:49:39: alle sprechen drüber, jung alt.
00:49:41: Wir haben in den letzten fünfzig Jahren dafür gesorgt dass alles dreckig ist und jetzt müssen wir da uns wandeln und da gibt es viele Institutionen die daran arbeiten und viele junge Menschen die das bewusst sein haben und darüber reden.
00:49:55: aber wir menschen reden drüber und wenn man selber sich verändern sollte verändert man sich nicht.
00:50:02: und ich würde mir wünschen Wenn Sie schon über das Thema Nachhaltigkeit, Zauberkeit, CO-Zweih, den Fußabdruck für die Zukunft sich Gedanken machen.
00:50:13: Dann auch im täglichen Tun Ihr Verhalten verändern und das würde dazu führen dass alle Freiburger jetzt auf die Brauereigandert bezogen.
00:50:23: Das würde zu dem Führer aus Vernunft alles sagen.
00:50:27: Das sauberste Bier kommt aus Freiburg.
00:50:30: Ich kann gar kein anderes Bier trinken wenn ich das so glaube wie ich es sage.
00:50:34: Das ist natürlich spitzformuliert, schwarz-weißformulierend.
00:50:38: Aber wenn das passieren würde, dann müsste ich so eine große Brauerei bauen.
00:50:42: Die könnten wir hier gar nicht bauen.
00:50:44: Wir können das Bier gar nicht produzieren.
00:50:48: Wenn nur zehn Prozent der Freiburger Haushaltes Freiburg ein Bier trinken, können wir gut hier.
00:50:52: Und wir brauchen dann nicht nach Frankfurt.
00:50:53: Wir müssen gar nicht weg.
00:50:55: Kreislaufwirtschaft sind hier daheim und leben mit den Menschen.
00:50:59: Aber die Mitarbeiter arbeiten bei uns ... So wie es früher war miteinander und zu schauen, dass man die Aufträge in Freiburg vergibt.
00:51:10: Die wir brauchen, die Menschen kaufen, die Freiburger Milch muss nicht immer noch das Bier sein.
00:51:14: Aber das würde ich mir wünschen, dass die Menschen im Bewusstsein dann nicht nur sagen, wir müssen sauber werden sondern auch mal das
00:51:21: tun
00:51:22: und da nicht die Biere aus der fernen Welt für Zuhause kaufen.
00:51:27: Und dann werden wir ganz locker, dreiundzwanzig.
00:51:33: Schöne Schlusswort, aber es ist toll zu sehen dass es bei euch nicht nur um unternehmerische bilanzielle Größenordnungen geht immer größeres Wachstum sondern ihr habt ja auch die Verantwortung für eure Angestellten.
00:51:47: Ihr habt eine Verantwortung für die Region, ihr habt eine Kultur auf die ihr zurückblickt und ihr habt vor allem auch einen gesellschaftlich selbst verstandenen Auftrag Und den wollt ihr weiter umsetzen und das schafft ja auch zu Friedenheiten.
00:51:59: Da sind wir wieder beim klassischen Genussthema, und es lässt sich unheimlich gut verbinden mit den Themen in der Region.
00:52:06: Frankie vielen Dank dass wir heute bei dir sein durften.
00:52:09: Ich danke dir!
00:52:09: Hat unheimliche
00:52:10: Spaß gemacht und wir gehen noch gemeinsam mal durch die Brauerei.
00:52:14: Das würden wir gerne noch näher sehen.
00:52:16: und eine kleine Challenge machen wir noch.
00:52:18: ich habe gesehen habt ne Musikbox vorne stehen.
00:52:20: Die ist bestimmt auch schon vierzig Jahre oder älter
00:52:24: Die ist
00:52:25: noch älter.
00:52:25: Also wer von uns beiden mehr wie siebzig Prozent der Interpreten kennt, ist alt okay?
00:52:30: Gut, so machen wir das!
00:52:31: Frankie vielen Dank und dass wir da sein dürften.
00:52:35: alles Gute für dich
00:52:35: und für Kante.
00:52:36: Vielen Dank, dass ihr die Nummer seid und habt mir sehr viel Spaß gemacht.
00:52:39: Und wir laufen auch dort für Baureihe
00:52:41: und trinken nach Bierle.
00:52:42: Jawohl!
00:52:43: Alles klar!
00:52:43: Vielen Dank!
00:52:44: Mach's gut!
Neuer Kommentar